Montags bei Bulettenelse

Ein Berliner Volksstück von heute mit Zitaten von Heinrich Zille: "Montags bei Bulettenelse" - Zilles Milljöh 2008
Inszenierung: Sükriye Dönmez
Buch und Text: Theater & Geschichten

Im Rahmen des Projektes "Theater & Geschichten" hat sich eine Gruppe von ambitionierten Theaterschaffenden im KREATIVHAUS e.V. in Berlin - Mitte zusammengefunden.
Vom Elektriker bis zum Professor für Literatur entwickelte das Team zum 150. Jubiläum des "jroßen" Meistas" ein Volkstück, befreit von sentimentaler Milljöh-Verklärung und dem Blick Zilles verpflichtet, der sah, "wie's is!"

Theaterstück "Montags bei Boulettenelse" 

"Montags bei Bulettenelse" zeigt einen Spiegel des heutigen Milljöhs.
Der Mittelpunkt der Inszenierung ist eine Imbissbude, an der sich die unterschiedlichsten Menschen treffen, um über ihr Elend und Leid zu klagen.
Bitterer Witz und ätzender Sarkasmus gehören zum allgemeinen Ton.
Trotzdem mag man sich, so oder so. "Zille heute" ist mal herzlich, mal unbarmherzig und oft perspektivlos.
Das Stück beabsichtigt, Achtsamkeit und den Anspruch eines jeden Menschen auf das elementare Recht, respektiert zu werden, zu verdeutlichen.
Die Zuschauer hören dem bitter-süßen Berliner Jargon zu.

"Es tut weh, wenn man den Ernst als Witz verkaufen muss." (Heinrich Zille)

"Zille, Du warst ein jroßer Meista. Du hast jesacht wies is." (Kurt Tucholsky)

Beides galt für die Zeit, in der Zille lebte, für die wilhelminische Zeit, ebenso wie für die der Weimarer Republik.
Aber es gilt auch für die Zeiten von "Hartz IV".