Lernen und Erfahren, ErzählCafé, Weiterbildung

10. Berliner Freiwilligentag

Sonnabend 18.09.2010 14-18 Uhr

Freiwillig aktiv für Berlin 

Beim 10. Berliner Freiwilligentag sind auch wir wieder mit dabei. Aktiven Bürgerinnen und Bürgern, die sich freiwillig engagierenmöchten, bieten wir bewährte und neue Mitmach-Angebote.
So erhalten Sie Gelegenheit, unverbindlich und Ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend, uns zu helfen.

Lange Nacht der Weiterbildung

23. September zwischen 16 und 21 Uhr

Inselschätze

Kreativität ♦ Erfahrung ♦ Wissen

Mini-Workshops zu:
Theaterpädagogik ● Musikpädagogik
Spielpädagogik ● Gestaltungspädagogik
Sprachförderung
First Aid
♦ ♦ ♦
Allgemeine Ziele:
Weckung und Förderung der Kreativität, der Kommunikation,
der Sprechkompetenz
♦ ♦
Vielfältige Anregungen für die pädagogische
bzw. therapeutische Arbeit mit Menschen jeden Alters

 

Englisch Grundstufe 1 (Basic I)

Sie hatten keine Möglichkeit, Englisch in der Schule zu lernen?
Sie haben sich schon oft geärgert, dass Sie nur Bruchteile dieser Weltsprache verstehen?
Sie wundern sich, dass es bei Tchibo Kaffee aus „To go“ gibt?
Dann ist es an der Zeit, über den eigenen Schatten zu springen, und
Ihre Kinder und / oder Enkel werden sich nicht mehr über sie lustig machen.

Dieser Kurs hat im April 2010 begonnen, der Einstieg in die bestehende Gruppe ist aber jederzeit möglich.

An jedem Montag wird ein spezielles Thema behandelt, das am Freitag intensiviert wird, so dass es keine Nachteile mit sich bringt, wenn die/der InteressentIn nur an einem Termin in der Woche Zeit hat.

Englisch Grundstufe 2 (Basic II)

Dieser Kurs wendet sich an all diejenigen, die bereits einen Grundwortschatz und Grundkenntnisse der englischen Grammatik haben, diese(n) jedoch erweitern möchten und zusätzlich die Möglichkeit wahrnehmen wollen, ihre Fähigkeiten in Gesprächen zu praktizieren.
Die beiden Dozentinnen stehen Ihnen dabei abwechselnd zur Seite.

Englisch Mittelstufe 1 (Intermediate I)

Sie reisen gern und ärgern sich manchmal, dass Sie sich nicht gut verständigen können?
Englisch wird überall auf der Welt gesprochen und verstanden!
Englisch hatten Sie in der Schule, lange her oder in einen früheren Kurs.
Frischen sie es doch einfach wieder auf!

English Conversation für Fortgeschrittene

Für alle interessierten SprachkünstlerInnen und Unterhaltungswilligen gibt es den Kurs „English Conversation“.
In zwangloser und lockerer Atmosphäre plaudern die TeilnehmerInnen über die von Ihnen ausgewählten Themenbereiche.
Über Kunst, Kultur, Reisen, Alltagsleben oder Anderes findet ein lebhafter Austausch auf Englisch statt.
Die Dozentin unterstützt Sie beim Aufbau des dafür notwendigen Vokabulars.

Mittwochs sind noch Plätze frei.

Französisch

Französisch für AnfängerInnen

Sie haben schon davon geträumt, in die Stadt der Liebe, nach Paris zu reisen?
Bis jetzt haben Sie es aber noch nicht  gewagt, weil Sie die französischen Sprache weder verstehen noch sprechen können?
Doch es ist nie zu spät, sich seinen Traum noch zu verwirklichen. Auch wenn Sie schon etwas älter sind, eine Sprache kann man immer lernen.
Warum also nicht Französisch lernen?

Spanisch

Buenos dias, cómo estas?

Damit Ihr nächster Urlaub noch interessanter wird, lernen wir gemeinsam Spanisch. Mit Gleichgesinnten ohne Stress und Sitzenbleiben.

Für AnfängerInnen und Fortgeschrittene.

ErzählCafé im Mai 2010 mit Marguerite Kollo

Maguerite Kollo: Als Enkelin von Walter Kollo und Tochter von Willi Kollo ist sie Teil einer Berliner Musiker-Dynastie. Foto:privatAuch wenn der Mai dieses Jahr noch nicht wirklich angekommen war, kam Marguerite Kollo zuverlässig und wie versprochen am 15.05.10 ins KREATIVHAUS. Diesmal gab es ein etwas anderes ErzählCafé, nämlich eine literarisch-musikalische Präsentation der Erinnerungen, der Biografie der Familie Kollo. Ihre eigene Vorstellung fiel dagegen etwas zu bescheiden aus.

Ein absolviertes Gesangs, sowie eineTanz- und eine Schauspielausbildung gingen ihren inzwischen über 40 Jahren Berufserfahrung im Bereich Musiktheater voraus. Auch als langjährige Managerin für ihren Bruder René, war sie in der Organisation und Koordination von Opernengagements tätig. Ob Agentur, Kollo-Verlage oder "Europäische Stiftung zur Pflege und Erneuerung der Operette", immer lag und liegt ihr die Welt der Operette am Herzen. Aber am meisten hat sich Marguerite Kollo ganz der Pflege des künstlerischen Nachlasses von Walter und Willi Kollo, also von Großvater und Vater verschrieben.

"Willi Kollo : Als ich jung war in Berlin" ist nicht nur eine Zeitreise mit prickelndem Geschichtsstundencharakter, sondern auch mit den historischen Musikaufnahmen auf der Buch-CD höchster Lese- und Hörgenuss. Unter vielen anderen sind zu Musik und Text Willi Kollos Marlene Dietrich mit "Das ist Berlin wie´s weint und lacht" und Claire Waldoff mit "Das war sein Milljöh"zu hören. Nach dem letzten Lied "Als der Kremser noch fuhr" dankte das ErzählCafé-Publikum mit großem Beifall.
 

ErzählCafé im April 2010 mit Dr. Irene Runge

Dr. Irene RungeTrotz Vulkanasche und Flugverbot über Europa, schafft es Dr. Irene Runge an diesem Wochenende gerade noch so rechtzeitig zum April-ErzählCafé im KREATIVHAUS aus New York einzufliegen.

Immer wieder besucht sie ihren Geburtsort. Sogleich erzählt und schwärmt sie von der Atmosphäre der vierziger Jahre,von Manhattan und vom Times Square, wo ihr Vater in jenen Jahren einen kleinen Buchladen führte.

1949 kehrt die Familie im gleichzeitigen Gründungsjahr der DDR in selbige aus Amerika zurück. Sie geht zur Schule, fängt schon früh an zu arbeiten, studiert nebenbei, promoviert und lehrt danach Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

1986 gründet sie mit Freunden und Bekannten die Gruppe  "Wir für uns" - um das Ob und Wie jüdischer Identitäten in der DDR.

Aus dieser kleinen Gruppe entsteht Anfang 1990 der Jüdische Kulturverein Berlin.
Wie die Aufgaben dieses Kulturvereins, deren Vorsitzende sie war, nach der Migration von Juden aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und deren kulturelle und soziale Integration in Deutschland und hier in Berlin wuchsen und zunahmen, dreht sich ihr Erzählen.

Dr. Irene Runge zieht persönliche Bilanz der letzten 20 Jahre. Der Verein ist nun Geschichte. Ein Jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel seine Stunde.
Doch ihr Eintreten gegen Chauvinismus und Antisemitismus geht weiter.

ErzählCafé mit Wolfgang Günzel, März 2010

Im März-ErzählCafé berichtete der Kaulsdorfer Medailleur und Bronzegießer Wolfgang Günzel redegewandt und anschaulich von seinen verschiedenen Lebens- und Schaffensetappen. Anschaulich auch in dem Sinn, da er eine Auswahl seiner in verschiedenen Berliner Zeitungen jahrelang täglich erschienenen Karikaturen in seiner Eigenschaft als Pressezeichner dem ErzählCafé-Publikum präsentierte.

Sein Schwerpunkt der Schilderungen war dann jedoch, Erinnerungen aus dem Leben des Metallbildhauers und Bronzegießers Hans Füssel zu wecken und Geschichten aus der Zusammenarbeit mit ihm zu erzählen. Arbeit an Gedenktafeln,
Reliefs und verschiedenste Restaurierungsarbeiten an Denkmälern in Berlin nach 1945. Wie z.B. die Restaurierung der Heiligen Gertraud auf der Gertraudenbrücke.
Für alle an Berlin-Geschichte Interessierten bestens nachzulesen in dem von ihm im Eigenverlag vorgelegten und sehr empfehlenswerten, gut lesbaren Buch:
Berliner Bronzen Brücken Bauten.

ErzählCafé mit Rose Brotherton, Februar 2010

Am 20.02.2010 war Rose Brotherton zu Gast im ErzählCafé und tanzte sich in die Herzen aller Anwesenden hinein.
- Step by Step.-
Schon als junge Tänzerin im Pacific Ballet San Francisco und als Solotänzerin im Santa Barbara Ballet Theatre California, lebte sie auch eine kurze Zeit in New York, bevor sie als Solo- und Gruppentänzerin nach Deutschland und nach Berlin kam, um am Theater des Westens und der Freien Volksbühne Berlin zu Zeiten eines Peter Zadeks und Hans Kresniks zu arbeiten.

Von allen Stationen in ihrem Leben erzählte sie unterhaltsam und anekdotenreich und von einem ihrer Lieblingsstücke, in dem sie als Tänzerin und Schauspielerin mitwirkte, der berühmten "Linie 1". Und wie gesagt, sie tanzte den Stepptanz in intensiver Verbindung von Bewegung und Musik. Sie tanzte die Schuhe mit dem Ballen, der Ferse oder beide gleichzeitig auf den Boden gesetzt.

Sie begeisterte mit ihrer kurzen Ein- und Vorführung bis zur Nachahmung und gewann so neue Fans für den Stepptanz.

Weiterbildungen 2010

Weiterbildungen im KREATIVHAUS

Das KREATIVHAUS wird auch 2010 wieder vom Europäischen Sozialfond geförderte Weiterbildungen im Rahmen des Programms „Zusatzjobs und Bildung“ für Teilnehmende an Arbeitsgelegenheiten (Zusatzjobs) und Arbeitslose, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I oder II haben, anbieten.

ErzählCafé mit Maryam Stibenz, Januar 2010

Jung, frisch, dynamisch ...

...  und gerade ein Jahr im Amt als Migrationsbeauftragte in Berlin-Mitte besuchte Maryam Stibenz das Januar-ErzählCafé.

Als hier aufgewachsen und quasi "2. Einwanderungsgeneration" brachte sie ihre Definition und Vorstellung von "Integration", nämlich weniger romantisch, dafür mehr ergebnisorientiert, einschließlich der Anforderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund wie auch die Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft dem aufmerksamen Publikum verständlich nahe.

Als Querschnittsaufgabe verstanden, von der Verwaltung als Ganzes anzugehen, erzählte Maryam Stibenz von konkreten ersten Schritten. Und von ihrem "Katalog" mit allen Integrationsprojekten in Mitte, den sie gleich zu Beginn ihrer Arbeit erstellte, um jetzt besser Schwerpunktthemen anzugehen. Verbesserungen für die gesamte Wohnbevölkerung in ihrer Vielfalt ist ihr Ziel. Auch auf Fragen aus dem Publikum, welche Rolle Moscheen und Migrantenvereine spielen, ging sie näher ein.

So passt es gut zusammen, wenn der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit
2010 zum Jahr der Integration und sie zum Schwerpunkt seiner Arbeit machen will, und Berlin, das einen MigrantInnenanteil von rund 25 Prozent hat, bundesweit das erste Integrationsgesetz bekommen soll.

Das ErzählCafé macht mit und wünscht allen Vorhaben gutes Gelingen!

Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit SeniorInnen und Menschen mit Behinderungen und Demenz

Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit SeniorInnen
und Menschen mit Behinderungen und Demenz

Im Spiel und in der Gestaltung - vom einfachen Erkundungsspiel bis hin zum Symbol- und Rollenspiel - machen Menschen vielfältige Erfahrungen: sie lernen und orientieren sich spielend. Im Spiel erfahren Menschen, dass sie gestalten, verändern und etwas bewirken können. Körper und Phantasie werden bewegt , neue Fertigkeiten entdeckt und erprobt, Selbstbewusstsein aufgebaut oder gestärkt und Konflikte spielend bewältigt oder relativiert. So hat das Spiel sowohl eine anregende und herausfordernde als auch eine entlastende Funktion. Das gilt in hohem Maße für die, deren Alltag nicht mehr von Pflichten bestimmt wird oder die nicht mehr allein Kraft und Willen zum Spielen aufbringen, sondern die Gruppe suchen und brauchen.

Die Themengruppen des Kurses sind:

  • Biographiearbeit
  • Spielpädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit behinderten/ beeinträchtigten Menschen
  • Gestalterische Möglichkeiten und kreative Farbenspiele
  • Spiele mit allen Sinnen und Gedächtnistraining
  • Vertiefende Einführung in die Krankheit Demenz
     

Dozentin:

Helga Schimonsky

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