ErzählCafé November 2008

Bernd Heller: ein Leben vom Kabarettistischen Zauberer und „Hellseher“ zum Psychologen, Therapeuten und Experten in Sachen Okkultismus und Parapsychologie und der modernen Verführbarkeit der Menschen, besonders auch in wirtschaftlich und sozial schwierigen Zeiten.

Bernd Heller wuchs als „proletarisches Kind“ im Nachkriegs-Deutschland in Berlin-Mitte auf, und wurde schon recht früh als „Wunderkind“ in Sachen Zauberei und Gedankenlesen gehandelt.

Auftritte in den ersten Kultur- und Clubhäusern folgten.
Der karge Lohn bestand oft nur aus Brot und Heissgetränken.
Im Winter war der noch alte Friedrichstadtpalast eine Art Wärmehalle für ihn.

Eine Imitation von Walter Ulbricht bringen ihm Mitte der sechziger Jahre Auftrittsverbote ein.
Doch zum Jubiläumsfest von „Clärchens Ballhaus“ „zaubert“ er ein neues Parkett, so dass sich Erich Mielke mittwochs beim Tango tanzen am schlechten alten nicht mehr die Knöchel verstauchen brauchte.

Bernd Heller hat uns am 15.11.2008 im ErzählCafé auch einiges aus seinen noch nicht geschriebenen Büchern wie „Varieté und Zauberkunst in Berlin“, „Die Comedian Harmonists“, die „Gladowbande“ und von seinem Mitwirken in der künstlerischen Leitung des legendären „Tempodrom“ erzählt.

Hier zwei kurze Vieoschnipsel seines Auftritts bei uns:

Und als Bonus eine amüsante Episode Bernd Hellers mit unserem KREATIVHAUS-Mentor Jonny Trix von Marschiess: