ErzählCafé mit Maryam Stibenz, Januar 2010

Jung, frisch, dynamisch ...

...  und gerade ein Jahr im Amt als Migrationsbeauftragte in Berlin-Mitte besuchte Maryam Stibenz das Januar-ErzählCafé.

Als hier aufgewachsen und quasi "2. Einwanderungsgeneration" brachte sie ihre Definition und Vorstellung von "Integration", nämlich weniger romantisch, dafür mehr ergebnisorientiert, einschließlich der Anforderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund wie auch die Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft dem aufmerksamen Publikum verständlich nahe.

Als Querschnittsaufgabe verstanden, von der Verwaltung als Ganzes anzugehen, erzählte Maryam Stibenz von konkreten ersten Schritten. Und von ihrem "Katalog" mit allen Integrationsprojekten in Mitte, den sie gleich zu Beginn ihrer Arbeit erstellte, um jetzt besser Schwerpunktthemen anzugehen. Verbesserungen für die gesamte Wohnbevölkerung in ihrer Vielfalt ist ihr Ziel. Auch auf Fragen aus dem Publikum, welche Rolle Moscheen und Migrantenvereine spielen, ging sie näher ein.

So passt es gut zusammen, wenn der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit
2010 zum Jahr der Integration und sie zum Schwerpunkt seiner Arbeit machen will, und Berlin, das einen MigrantInnenanteil von rund 25 Prozent hat, bundesweit das erste Integrationsgesetz bekommen soll.

Das ErzählCafé macht mit und wünscht allen Vorhaben gutes Gelingen!