Bewegung
Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit SeniorInnen und Menschen mit Behinderungen und Demenz
Spiel- und gestaltungspädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit SeniorInnen
und Menschen mit Behinderungen und Demenz
Im Spiel und in der Gestaltung - vom einfachen Erkundungsspiel bis hin zum Symbol- und Rollenspiel - machen Menschen vielfältige Erfahrungen: sie lernen und orientieren sich spielend. Im Spiel erfahren Menschen, dass sie gestalten, verändern und etwas bewirken können. Körper und Phantasie werden bewegt , neue Fertigkeiten entdeckt und erprobt, Selbstbewusstsein aufgebaut oder gestärkt und Konflikte spielend bewältigt oder relativiert. So hat das Spiel sowohl eine anregende und herausfordernde als auch eine entlastende Funktion. Das gilt in hohem Maße für die, deren Alltag nicht mehr von Pflichten bestimmt wird oder die nicht mehr allein Kraft und Willen zum Spielen aufbringen, sondern die Gruppe suchen und brauchen.
Die Themengruppen des Kurses sind:
- Biographiearbeit
- Spielpädagogische Methoden und Modelle für die Arbeit mit behinderten/ beeinträchtigten Menschen
- Gestalterische Möglichkeiten und kreative Farbenspiele
- Spiele mit allen Sinnen und Gedächtnistraining
- Vertiefende Einführung in die Krankheit Demenz
Dozentin:
Spiel-, theater- und musikpädagogische Methoden ...
... zur Förderung von Kommunikation, Körperbewusstsein und Sprache bei Kindergarten- und Grundschulkindern nichtdeutscher Herkunftssprache
Das Ziel der Weiterbildung ist es, Sprachaneignung und –gebrauch möglichst sinnlich, Handlung begleitend und am sozialen/pädagogischen Alltag orientiert zu fördern. Erzieher/-innen und Pädagogen/-innen werden verschiedene Medien und Methoden vorgestellt, um Kindern eine Sprache anregende Umgebung zu gestalten und im Alltag Situationen zu erkennen und zu unterstützen, in denen sich Kinder Sprache spielerisch aneignen können.
Neben der Vermittlung basaler Elemente der Sprachförderung (auditive Wahrnehmung, Artikulation, Satzbildung usw.) werden Spiele und Übungen angeboten, die den Kindern über Rhythmus, Körperempfinden, Klang und Geräuschen die Möglichkeit geben, Sprache ganzheitlich zu erfassen.
Die Weiterbildung umfasst drei Module:
- Sprache erleben, Sprache begreifen und mit Sprache spielen
- Sprachförderung mit Musik und Rhythmik
- Theaterarbeit unter dem Aspekt der Sprachförderung.
DozentenInnen: Susann Tomoszus, Julia Fechner, Thomas Neumann, Angela Kröll
Krabbeln und Brabbeln
Sprachförderung durch Bewegung in der Kleinkindpädagogik
Kleinkinder erschließen sich ihre Umwelt in erster Linie durch Bewegung, d.h. durch den Bewegungssinn (Körperschema, Gleichgewicht, Raum-Lage-Orientierung). Psychomotorik spricht genau diese Bereiche an und fördert damit Bewegung und Sprache. Mit einfachen Materialien werden Beispiele für den pädagogischen Alltag erprobt.
„Zweckfreie“ Materialien mit hohem Aufforderungscharakter bieten Kindern die Möglichkeit, ihre Phantasie spielen zu lassen und damit zu eigenmotivierter, handlungsbegleitender Sprache zu kommen.
Durch gezielte Förderung des Bewegungssinnes wird also stets auch Sprache angeregt. Alte und neue Bewegungslieder und –spiele runden den Praxisteil ab.
Theoretisch wird aus verschiedenen Blickwinkeln der Zusammen-hang von Bewegung und Sprache beleuchtet.
Alle Angebote sind praxiserprobt und berücksichtigen die Alltagsbedingungen in den Einrichtungen. Die Inhalte der Weiter-bildungstage werden gemeinsam schriftlich fixiert.
Dozentin: Astrid Schulze
„Jacke wie Hose“ und „Obst, Gemüse und noch mehr“
Ganzheitliche Ansätze in der Sprachförderung für Kindergartenkinder
Anhand der Themenbereiche Kleidung und Lebensmittel werden ganzheitliche Ansätze von alltagstauglicher Sprachförderung vorgestellt. Mit Spiel und Bewegung, Liedern und Reimen, Bilderbüchern und Malerei sowie allerlei interessanten Materialien wird in Kindern Sprechfreude geweckt, und sie werden auf vielfältige Art zu Sprache angeregt.
In der Weiterbildung wird praktisch erprobt, wie sprachfördernde Elemente spielerisch eingebaut werden können, z.B. Wortschatz, Mundmotorik, Satzbau, Präpositionen, Artikel.
Theoretisch wird das Thema „Sprachförderung im Alltag“ erörtert.
Alle Angebote sind praxiserprobt und berücksichtigen die Alltagsbedingungen in den Einrichtungen. Die Inhalte der Weiterbildungstage werden gemeinsam schriftlich fixiert.
Dozentin: Astrid Schulze
Vier Kerzen
Lieder zur Advent- und Winterzeit für Kinder ab 4
Zwischen besinnlich und bewegt sind die Lieder, die Nikolaus und Väterchen Frost zum Leben erwecken, vom alten Brauch der vier Adventskerzen erzählen oder die Vorfreude auf den Winter besingen. Skurril wird es auch, wenn Robert berichtet, dass er seinen Adventskalender schon im September aufgemacht hat!
Hier sind Lieder zum leise Mitsingen und laut Mitmachen - und umgekehrt! Und für die kalte Jahreszeit wird winterlich getanzt, geschüttelt und die Hände gerieben, bis die Durchblutung auf Hochtouren kommt!
Wärmende Lieder für Menschen ab 4 Jahren!
Dozent: Robert Metcalf
Curry, Kaffee und Co. - Herstellen von und Arbeiten mit Naturfarben
Was lässt sich aus dem Gewürzregal und aus dem Küchenschrank zu Farbe verarbeiten? Oder gibt es auch im Garten schon etwas zum Malen?
Auf der Suche nach Farben aus der Natur können Kinder vielfältige Erfahrungen mit Pflanzen, Gewürzen und anderen farbigen Dingen machen. Die Teilnehmer/-innen erfahren in diesem Workshop im Selbstversuch, wie man Farben aus Naturmaterialen herstellt und verarbeitet.
Dozentin: Susanne Maurer
Musik für Kinder
Musik für Kinder – Musikalische Weiterbildung für ErzieherInnen, PädagogInnen und Eltern
In dieser Fortbildung geht es um den ganzheitlichen Ansatz von musikalischen Einheiten und Spielen. Musik soll Kreativität, die Kompetenzbereiche sowie Psychomotorik und Sprache der Kinder fördern.
Theoretische Zusammenhänge und Praxiseinheiten:
- Musik und die Kompetenzbereiche
- Musik und Wahrnehmungsfelder
- Musik und die basalen Fähigkeiten für die
- Sprachentwicklung
- Methodische Ansätze für die Arbeit mit Kindern
Die Einheiten und Spiele sind für Kinder zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr geeignet.
Dozent: Thomas Naumann
Alles fliegt, alles taucht, alles lauscht, alles rauft...
Bewegungsspiele für Vorschulkinder und Grundschüler mit einfachen Materialien und Objekten
Neben klassischen dynamischen und ruhigen Einstiegs-Spielen werden zahlreiche Vorschläge für bewegte Spiele mit Materialien vorgestellt. Dabei wird - je nach Altersstufe der Kinder - die Phantasie und das assoziative Spiel mit Dingen genutzt, um mal mystisch-märchenhaft, mal sportlich-kämpferisch oder auch gestalterisch in Bewegung zu kommen.
Die vorgestellten Spiele lassen sich als einzelne Elemente einsetzen, können aber auch zu Spielketten mit einem roten Faden zusammengefasst werden. Viele Spiele lassen sich gut mit Sprachförderung verbinden. Ein kurzer Überblick über das Thema Spiel und räumliche Überlegungen runden die Weiterbildung ab.
Dozentin: Susann Tomoszus
„Stein auf Stein und Stück für Stück“
Beobachten und kreatives Dokumentieren von Sprache und Spiel bei Kleinkindern
Die Weiterbildung vermittelt einen fachlich fundierten Überblick über die verschiedenen Aspekte von Beobachtung und Dokumentation, angelehnt an das Berliner Bildungsprogramm und aktuelle pädagogische Konzepte. Dabei steht das Bild vom Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung und Individualität im Mittelpunkt. Mit zahlreichen praktischen Übungen und Beispielen werden wir konkrete Möglichkeiten aufzeigen, die Kinder als Gruppe, aber auch individuell in ihrem Sprach- und Spielverhalten zu beobachten und zu fördern.
Im zweiten Teil stellen wir an Hand des Buches „Kreative Dokumentation“ von Dorothee Jacobs verschiedene Dokumen-tationsmodelle vor und erproben sie praktisch. Eine Auswahl an Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten soll dazu anregen, den Alltag der Kinder und ihre individuellen Besonderheiten gestalterisch festzuhalten.
Dozentinnen: Astrid Schulze, Susann Tomoszus
Theater im Klassenraum
Für all jene, die gerne Theater in der Vorschule, Grundschule oder im Hort anbieten wollen.
Es werden Spiele, Theaterübungen und kleine szenische Improvisationen vorgestellt und gemeinsam ausprobiert:
- Kennenlernspiele
- Warm-Up Übungen
- Theaterübungen
- Szenische Improvisation
Dozentin: Julia Fechner
Bitte beachten Sie: zu diesem Thema bieten wir Ihnen auch einen Aufbaukurs an!
Theater im Klassenraum - Aufbaukurs
Lust auf mehr?
In diesem Aufbaukurs wird aufbauend auf den Grundkurs vermittelt, wie ein konkretes Stück mit SchülerInnen erarbeitet werden kann.
Es werden verschiedene Methoden der Stückerarbeitung vorgestellt, die sich besonders für die Theaterarbeit mit Grundschulkindern eignen.
Folgende Methoden zur Stückentwicklung und der Arbeit an Figuren werden erprobt:
- Annäherung an ein Thema/eine Figur über Bewegung
- Raumerfahrung und Gestaltung von Bühnenräumen
- Funktionen des Requisits
- Textarbeit
Dozentin: Julia Fechner
Theaterluft schnuppern
Schauspielkurs für Spielfreudige
In diesem Kurs sind alle willkommen, die sich für Theater begeistern und den ersten Schritt auf die Bühne wagen wollen oder schon einmal diese besondere Erfahrung gemacht haben. Dieser Kurs richtet sich ebenso an alle InteressentInnen, die Ihre Spiellust gerne an SchülerInnen und StudentInnen weiter vermitteln wollen.
Sie werden theatrale Übungen, Entspannungs-, Sinnes- Wahrnehmungs- und Aufwärmübungen kennenlernen und kleine Szenen auf der Bühne umsetzen. Diese Arbeit stärkt Gruppendynamik, löst Blockaden und wirkt selbst entfaltend.
Im Vordergrund steht auch sich zu zeigen, wie man ist, ohne seine Originalität beweisen zu müssen und mit Improvisationen „Die Lust am Versagen“ zu erleben. Betont wird die Beziehung zum Partner auf der Bühne und zu sich selbst.
In diesem Sinne werden Ihnen diese zahlreichen und interessanten Schauspielübungen (nach Stanislawski, Strasberg, Boal, Keith Johnstone usw.) in der Praxis dienen, Ihren beruflichen Alltag mit Ihren persönlichen Zielgruppen phantasievoller und abwechselungsreicher zu gestalten. Auf der Basis der eigenen Spielfreude bekommen Sie persönlich einen Impuls selbst weiter Theater zu spielen!
Dozentin: Barbara Nickl
HiP (Lachen verbindet Lachen bewegt)
Humor in der Pflege (HiP) bedeutet, Leichtigkeit und Unbeschwertheit im Berufsalltag zu erlangen.
Diese Fähigkeiten hat normalerweise jeder.
Aber immer flexibel sein, sensibel, empathisch, hilfsbereit, kompetent...?
Was ist, wenn das nicht klappt?
Die Lehre des Clowns setzt dort an, wo das Scheitern Spaß machen darf...
Krankheit, Zeitmangel, Kraftverlust, Routine fordern stets heraus.
Humor hilft in der Bewältigung von Krisen.
Er schafft Verständnis füreinander, entlädt Spannungen, verzeiht Schwächen und schafft ein Spielfeld für soziale Kompetenzen.
Themen z.B.:
- Scheitern als Vergnügen
- Unerwartetes Tun, Perspektivenwechsel als Tool
- Strategien für Krisenbewältigung und Stressabbau
- Kognitive, emotionale und intuitive Fähigkeiten schulen
- Spielen mit Tabus, Grenzüberschreitungen und Verweigerung
- Umgang mit Trauer, Abschied und Verlust
Für wen ist HiP gedacht?
Diese Arbeit richtet sich an alle, die in pflegenden und helfenden Berufen arbeiten.
Es gilt als bewiesen, dass Lachen und Humor den Arbeitsprozess fördern und den Umgang miteinander erleichtern.
Gerade dort, wo das Wohlbefinden Anderer im Mittelpunkt steht, kann man davon ausgehen, dass auch das eigene Wohlbefinden der Pflegenden als Kraftquelle gilt.
HiP eignet sich daher für:
- Pfleger
- Ärzte
- Krankenschwestern
- Teams aus Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und psychosozialen Diensten
- und auch für Führungskräfte.
Eine Kooperation von Rote Nasen und dem KREATIVHAUS.





